Notebook-Festplatten: Was die neuen Modelle können
Wer sich für den Kauf eines Notebooks entscheidet, sollte auch die Festplattenausstattung betrachten. Gerade hier hat es in den letzten Jahren einige interessante neue Entwicklungen gegeben.
Notebooks sind praktische Begleiter für alle diejenigen, die auch unterwegs arbeiten können müssen. Egal ob in der Bibliothek, in der U-Bahn oder in Wartehallen: Für viele Geschäftsleute, Studenten und Schüler ist das Arbeitsgerät nicht mehr wegzudenken. Es kann daher nicht verwundern, dass gerade in diesem Computerbereich in den vergangenen Jahren wichtige Innovationen stattgefunden haben, die den Einsatz der Laptops verbessert haben. Im Vordergrund steht dabei nach wie vor die Verringerung des Energieverbrauchs und damit eine verlängerte Akkulaufzeit. Schließlich ist nichts ärgerlicher als eine automatische Abschaltung des Notebooks, während man gerade an einem wichtigen Dokument arbeitet und keine Steckdose in der Nähe ist. Um diesen Stromverbrauch zu verringern, haben die Entwickler bisher vor allem an solchen Komponenten wie dem Prozessor oder der Grafikeinheit angesetzt. Vielen Benutzern ist dabei nicht klar, welchen wichtigen Anteil auch die Notebook-Festplatten an der allgemeinen Leistung haben.
Bisher wurden in diesem Bereich nämlich vor allem sogenannte HDDs eingesetzt, die auf eine mechanisch aufwendige Magnetspeichertechnik setzen. Die Platten bemerkt man immer dann, wenn beim Auslesen der Daten der Lesekopf über die Magnetplatten läuft und auch daran, dass sich an der entsprechenden Stelle im Gehäuse Wärme entwickelt. Auch der Stromverbrauch dieser HDDs ist nicht als besonders gering zu betrachten, weshalb seit einiger Zeit eine Reihe interessanter Alternativen in den Markt dringen, um diese Situation zu verbessern. Einer der Hoffnungsträger in der Festplattentechnik hört dabei auf den Namen SSD.
Die sogenannten Solid State Discs funktionieren nach einem gänzlich anderen Prinzip als die HDDs und sind von der Speichertechnik her eher mit einem USB-Stick zu vergleichen. Ähnliche wie diese, wird hier auf eine Flash-Technologie gesetzt, die das Speichern von Daten ohne den Einsatz von Mechanik erlaubt. Eingesetzt in einem Notebook bedeutet dieses, dass kein Betriebsgeräusch mehr zu vernehmen ist, der Energieverbrauch deutlich sinkt und auch die Wärmeentwicklung deutlich geringer ausfällt. Als Zwischenschritt setzen einige Notebooks auch auf hybride Festplatten und mischen die beiden Techniken.